BAFA-Förderung BAFA-zugelassen

BAFA-Berater finden für KI-Strategie im Mittelstand

Profilseite des BAFA-zugelassenen KI-Strategieberaters Şafak Tepecik mit Sitz in Schwerte, mit Beratung vor Ort im Ruhrgebiet, Märkischen Kreis und Münsterland und einem Eigenanteil ab 1.750 € netto bei 3.500 € Bemessungsgrundlage.

ST
Şafak Tepecik BAFA-zugelassener KI-Strategieberater · Schwerte
~ 7 Min. Lesezeit

Warum die Beraterwahl über Ihren Fördererfolg entscheidet

Die BAFA-Förderung ist an den Berater gebunden und nicht an das Thema, weshalb ein zugelassener Berater ohne KI-Kompetenz zwar förderfähig ist, aber regelmäßig ein wenig umsetzbares Strategiepapier liefert. Umgekehrt kann ein technisch starker KI-Experte ohne BAFA-Zulassung gar keine Förderung beantragen, sodass Sie für einen gelungenen Förderprozess immer beides brauchen, nämlich die formale Zulassung und die fachliche KI-Tiefe. Genau diese Kombination ist im Markt selten, und der ungeschützte Begriff KI-Berater macht die Prüfung zusätzlich zu Ihrer Aufgabe.

Diese Seite ist die zentrale Profilseite von ST Strategieberatung als BAFA-zugelassener KI-Strategieberater mit Sitz in Schwerte und bündelt die fünf Auswahlkriterien aus dem Erstgespräch, die NAP-Daten für eine saubere lokale Verifikation und die Regionen, in denen wir vor Ort beraten. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Unternehmen überhaupt die KMU-Schwellen einhält, starten Sie zuerst mit dem kostenlosen Förderfähigkeits-Check, weil sich ohne diese Klärung weder Antrag noch Beraterauswahl sinnvoll planen lassen.

5 Auswahlkriterien für einen BAFA-zugelassenen KI-Strategieberater

Die folgenden fünf Kriterien sind diejenigen, an denen sich seriöse von oberflächlichen BAFA-Beratern am verlässlichsten unterscheiden lassen, und sie sind alle vor dem Vertragsabschluss überprüfbar. Wer ein Kriterium nicht erfüllt, ist nicht zwingend unseriös, fällt aber für eine KI-Strategieberatung mit hoher Umsetzungswahrscheinlichkeit aus.

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    BAFA-Zulassung prüfen lassen

    Der Berater muss bei einer anerkannten Leitstelle wie DIHK, RKW oder HWK als förderfähig registriert sein, sonst kann der Antrag nicht gestellt werden. Ein öffentliches BAFA-Beraterverzeichnis gibt es nicht, deshalb müssen Sie die Zulassung direkt erfragen und sich die Registrierungsbestätigung zeigen lassen.

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    KI-Projektreferenzen einsehen

    Ein BAFA-Generalist mit allgemeiner Digitalisierungs-Erfahrung reicht für eine KI-Strategie nicht aus, weil die fachliche Tiefe in Tool-Auswahl, Prozessmapping und Compliance-Bewertung fehlt. Lassen Sie sich mindestens drei abgeschlossene KI-Projekte aus den letzten zwei Jahren zeigen, idealerweise mit Branchenbezug zu Ihrem Betrieb.

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    Herstellerneutralität schriftlich klären

    Die BAFA-Richtlinie schließt Beratungen aus, die auf den Erwerb von Waren oder Dienstleistungen des Beraters selbst abzielen. Provisionsvereinbarungen mit Softwareherstellern sind ein harter Ausschlussgrund, der zur Rückforderung der gesamten Förderung führen kann. Lassen Sie sich die Herstellerneutralität als Vertragsklausel oder im QM-Handbuch zusichern.

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    Antrag und Beratung aus einer Hand

    Manche Anbieter spezialisieren sich auf reine BAFA-Antragstellung und geben die eigentliche Beratung an wechselnde Subunternehmer ab, wodurch die strategische Tiefe regelmäßig leidet. Bestehen Sie auf einer durchgängigen Betreuung vom Erstgespräch bis zum Verwendungsnachweis, weil der Endbericht nur dann substanziell wird, wenn ihn dieselbe Person verfasst, die auch in Ihrem Haus war.

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    Vorzeitiger Maßnahmenbeginn ausgeschlossen

    Bereits die Unterschrift unter einen Beratungsvertrag gilt als Maßnahmenbeginn, nicht erst der erste Beratungstag, und ein vorzeitiger Beginn führt zum kompletten Förderverlust ohne Ausnahmen. Ein seriöser Berater nimmt erst nach dem Informationsschreiben der Leitstelle Vertragsunterschriften entgegen, weshalb diese Reihenfolge in jedem Erstgespräch geklärt werden sollte.

Was eine BAFA-geförderte KI-Strategieberatung effektiv kostet

Die BAFA-Förderquote in NRW und den anderen alten Bundesländern beträgt 50 Prozent der förderfähigen Beratungskosten, gedeckelt auf eine maximale Bemessungsgrundlage von 3.500 € netto. Bei einem typischen Beratungshonorar von 3.500 € netto reduziert sich Ihr Eigenanteil damit auf 1.750 € netto.

Ohne BAFA-Förderung 3.500 € Beratungshonorar netto
Mit BAFA-Förderung (NRW) 1.750 € Netto-Eigenanteil nach 50% Zuschuss

Die Mehrwertsteuer fällt auf das volle Beratungshonorar an und nicht nur auf den Eigenanteil, ist für vorsteuerabzugsberechtigte Unternehmen aber durchlaufend, sodass bei reinen B2B-Beratungen keine echte zusätzliche Belastung entsteht. Wer pro Kalenderjahr zwei BAFA-Beratungen sauber thematisch trennt, etwa eine KI-Strategieberatung im ersten Halbjahr und eine EU-AI-Act-Compliance-Beratung im zweiten Halbjahr, kann den Förderhebel auf bis zu 7.000 € pro Jahr ausweiten.

Die 5 Fragen für Ihr Erstgespräch

Verstehen Sie das kostenlose Erstgespräch als Eignungstest des Beraters und nicht als sein Verkaufsgespräch, weil sich die fachliche Tiefe und die Förder-Sauberkeit nur im Dialog überhaupt prüfen lassen. Die folgenden fünf Fragen sind so geschnitten, dass die Antworten unmittelbar zeigen, ob Sie es mit einem Generalisten oder mit einem erfahrenen KI-Strategieberater zu tun haben.

  1. Zeigen Sie mir ein abgeschlossenes KI-Projekt in einem Betrieb meiner Größe, bei dem etwas schiefgelaufen ist und beschreiben Sie, was Sie daraus gelernt haben.
  2. Was genau steht am Ende der Beratung auf dem Papier, das ich bei der BAFA als Verwendungsnachweis einreiche?
  3. Wie viele Beratungstage planen Sie für mein Projekt und warum, gerechnet auf die maximale Bemessungsgrundlage von 3.500 € netto?
  4. Beginnen Sie die Arbeit ausnahmslos erst nach der schriftlichen BAFA-Bewilligung durch die Leitstelle?
  5. Was empfehlen Sie mir, wenn sich nach der Analyse herausstellt, dass KI für meinen Betrieb gerade nicht der richtige Schritt ist?

Ein Berater ohne Niederlage-Geschichten hat entweder keine Erfahrung oder kommuniziert nicht offen, und ein Berater, der über den Verwendungsnachweis vage bleibt, hat kein klares Produktversprechen. Die einzig richtige Antwort auf Frage vier lautet ausnahmslos Ja, jede andere Antwort ist ein hartes Ausschlusskriterium.

Vendor-Lock-in vermeiden, weil es ein BAFA-Ausschlussgrund ist

Die BAFA-Richtlinie schließt Beratungen explizit aus, die auf den Erwerb von Waren oder Dienstleistungen des Beraters selbst abzielen, weshalb Vendor-Lock-in zur Rückforderung der gesamten Förderung führen kann. In der Praxis erkennen Sie das Risiko an drei Warnsignalen, die im Erstgespräch direkt prüfbar sind und bei denen sich ein klares Nein erwarten lässt.

  • Der Berater bietet gleichzeitig IT-Implementierung oder Softwarelizenzen an und kombiniert beides in einem Paket.
  • Im Beratungsbericht wird nur ein einziger Anbieter empfohlen, ohne dass Alternativen geprüft oder ausgeschlossen wurden.
  • Der Berater hat Provisionsvereinbarungen mit Softwareherstellern, ohne diese im Vertrag transparent zu machen.

Bei ST Strategieberatung ist Herstellerneutralität vertraglich festgeschrieben und im internen Qualitätssicherungssystem dokumentiert, weil sie nicht nur eine Frage des guten Stils ist, sondern eine harte Fördervoraussetzung. Wir empfehlen Tools, aber wir verkaufen keine Lizenzen und nehmen keine Provisionen.

Wo wir vor Ort beraten: 4 Regionen in NRW

ST Strategieberatung hat den Sitz in Schwerte, etwa 25 Kilometer südöstlich von Dortmund, und wir kommen für die Hauptbesuche in vier zusammenhängende Regionen vor Ort. Die Anfahrt bleibt jeweils Teil des Beratungstages, sodass keine zusätzlichen Anfahrtskosten anfallen. Für Folgegespräche und Zwischenabstimmungen wechseln wir flexibel auf Video-Sessions.

Ruhrgebiet (Dortmund, Bochum, Essen, Duisburg, Witten)

Im IHK-Bezirk Mittleres Ruhrgebiet rund um Bochum, Herne, Witten und Hattingen sind über 36.000 Unternehmen eingetragen, und der überwiegende Teil davon erfüllt die EU-KMU-Definition für die BAFA-Förderung. Bochum hat sich nach der Opel-Schließung 2014 zum Standort für IT-Sicherheit rund um das Horst-Görtz-Institut und für Gesundheitsdienstleister am Health Campus entwickelt, während Dortmund mit dem Technologiepark und dem Phoenix-See seine wirtschaftliche Schwerpunktverlagerung hin zu Logistik und Wissensdienstleistung weitgehend abgeschlossen hat. Wir kommen für Beratungen nach Dortmund, Bochum, Essen, Duisburg, Witten und ins gesamte mittlere Ruhrgebiet, weil die Anfahrt aus Schwerte über die A40 und A45 in der Regel zwischen 25 und 45 Minuten dauert und damit Teil des Beratungstages bleibt.

Branchen-Schwerpunkte: Maschinenbau und Automobilzulieferer, IT- und Cyber-Security-Mittelstand, Gesundheitsdienstleister und Pflege, Logistik und Handel.

Märkischer Kreis (Hagen, Lüdenscheid, Iserlohn)

Der Märkische Kreis ist mit über 12.000 mittelständischen Betrieben eine traditionell stark industrielle Region, in der Lichttechnik, Werkzeugbau, Kunststoffspritzguss und Automotive-Elektronik bis heute den Großteil der Wertschöpfung tragen. Lüdenscheid trägt seit Jahrzehnten den Beinamen Stadt der Lampen, weil hier rund 70 Prozent der in Deutschland verkauften technischen Leuchten konstruiert oder gefertigt werden, und durch die langjährige Sperrung sowie den Rückbau der A45-Rahmedetalbrücke stehen viele Zulieferer aktuell unter Logistikdruck. Genau diese Mischung aus weltweit agierenden Marken und einer breiten Zulieferbasis aus inhabergeführten KMU macht die Region zu einem besonders ergiebigen Feld für strategische KI-Beratung mit BAFA-Förderung, und wir kommen für Termine nach Hagen, Lüdenscheid, Iserlohn, Werdohl, Plettenberg und in den gesamten Märkischen Kreis.

Branchen-Schwerpunkte: Lichttechnik und Leuchtenbau, Werkzeugbau und Kunststoffspritzguss, Automotive-Elektronik und Steckverbinder, Stahl- und Metallhandwerk.

Wuppertal und Bergisches Land

Die Region rund um Wuppertal und das Bergische Land bildet eine eigenständige Wirtschaftslandschaft, in der Schneidwarenindustrie aus Solingen, Werkzeugbau aus Remscheid und ein dichter Maschinenbau-Mittelstand das Bild prägen. Über die A1 und die A46 ist die Anbindung an Schwerte mit etwa 50 bis 60 Minuten Fahrzeit überschaubar, sodass auch hier eine Vor-Ort-Beratung in einem Tagesablauf bleibt. Bergische Mittelständler setzen die BAFA-Förderung in der Regel für zwei Hebel ein, nämlich für die strukturierte Inventur bereits eingesetzter KI-Tools und für die Entwicklung einer schlanken Richtlinie zum Umgang mit ChatGPT, Microsoft Copilot und branchenspezifischen CAD-Plugins.

Branchen-Schwerpunkte: Schneidwaren- und Werkzeugindustrie, Maschinenbau, Textiltechnik, B2B-Dienstleister und Steuerberatung.

Münsterland (Münster und Umland)

Das Münsterland mit der Universitätsstadt Münster als Zentrum ist eine wirtschaftlich gemischte Region, in der eine starke Hochschullandschaft auf einen Mittelstand aus Agrartechnik, Lebensmittelverarbeitung, Logistik und wissensbasierten Dienstleistungen trifft. Münster bringt durch die Westfälische Wilhelms-Universität, das Leonardo-Campus-Cluster und die FH-Münster Standortvorteile mit, die bei vielen Mittelständlern noch nicht in der Roadmap stehen, weil die Brücke zwischen verfügbarem Forschungs-Know-how und dem eigenen Betrieb fehlt. Eine BAFA-geförderte Beratung schlägt genau diese Brücke, indem wir gemeinsam prüfen, welche Forschungsergebnisse sich in Ihrem konkreten Prozess auszahlen und welche eher akademisch bleiben. Die Anfahrt aus Schwerte dauert über die A1 und A43 rund 60 bis 75 Minuten und bleibt bei einer Tagesbuchung tragbar.

Branchen-Schwerpunkte: Agrartechnik und Lebensmittelverarbeitung, Logistik und Großhandel, Steuerberatung und Anwaltskanzleien, Bildungs- und Gesundheitsdienstleister.

Welche KI-Anwendungsfälle pro Region typischerweise den höchsten ROI haben

Die folgende Tabelle fasst die typischen Anwendungsfälle aus den vier Regionen zusammen, mit denen wir bisher die belastbarsten Beratungsergebnisse erzielt haben. Sie ist bewusst keine Vollabdeckung, sondern eine Heuristik für das Erstgespräch, weil sich die konkrete Priorisierung erst nach Sichtung Ihrer Prozesse seriös bestimmen lässt.

Region und typische Branche Typischer KI-Anwendungsfall Erwartete Wirkung
Ruhrgebiet, Maschinenbau und Automobilzulieferer Predictive Maintenance, automatisierte Angebotserstellung, Stücklistenextraktion Reduktion ungeplanter Stillstände, schnellere Angebote
Ruhrgebiet, IT- und Cyber-Security-Mittelstand KI-gestützte Threat-Triage, automatisierte Reports für Mandanten Mehr Mandanten pro Analyst, höhere Marge
Märkischer Kreis, Lichttechnik und Leuchtenbau Automatisierte Lichtberechnung, Angebotsgenerierung aus Projektanfragen Schnellere Angebotsbearbeitung, weniger Iterationen mit Architekten
Märkischer Kreis, Werkzeugbau und Spritzguss Zykluszeit-Optimierung aus Maschinendaten, Wartungsplanung, Anfrage-zu-Angebot Kürzere Werkzeugdurchlaufzeit, planbarere Stillstandszeiten
Wuppertal und Bergisches Land, B2B-Dienstleister Inventur eingesetzter KI-Tools, schlanke Nutzungsrichtlinie, E-Mail-Triage Weniger Schatten-KI, weniger Compliance-Risiko
Münsterland, Steuerberatung und Anwaltskanzleien Dokumentenextraktion, KI-gestützte Mandanten-Onboarding-Strecken Mehr Mandanten pro Sachbearbeiter, weniger Erfassungszeit

Der Förderpfad in der richtigen Reihenfolge

Die Reihenfolge zwischen Antrag, Bewilligung und Beratungsbeginn ist nicht verhandelbar, weil bereits die Unterschrift unter einen Beratungsvertrag als Maßnahmenbeginn gilt und ein vorzeitiger Beginn die Förderung vollständig kippt. Wir bereiten den Antrag für Sie vor und reichen ihn nach Ihrer Freigabe über das BAFA-Online-Portal ein, danach wartet die Leitstelle das Informationsschreiben ab, und erst nach dessen Eingang beginnt die eigentliche Beratung.

Wenn Sie die BAFA-Förderung mit NRW-Landesprogrammen kombinieren wollen, ist das nur sequenziell und nur für unterschiedliche Maßnahmen möglich, weil das Doppelförderungsverbot bei identischer Leistung greift. Die typische Kombination sieht so aus: Phase 1 ist die BAFA-geförderte Strategieberatung, in deren Bericht der Handlungsplan für die Umsetzung steht, und Phase 2 ist dann ein MID-Digitalisierung-Antrag bei der NRW.BANK für die technische Implementierung, der bis zu 15.000 € zusätzlich an Zuschuss freischalten kann. Mehr Details zu diesem Förderpfad finden Sie auf der Money-Page zur BAFA-Förderung KI-Beratung 2026.

Kontakt und NAP für lokale Verifikation

Der folgende Block enthält die strukturierten Kontaktdaten von ST Strategieberatung für die lokale Verifikation in Branchenverzeichnissen, Suchmaschinen und auf der BAFA-Beraterliste der Leitstelle. Bei Abweichungen zwischen diesen Daten und einem externen Eintrag sind diese hier verbindlich, weil sie laufend mit dem Handelsregister und dem Impressum abgeglichen werden.

Name
ST Strategieberatung (Inhaber Şafak Tepecik), BAFA-zugelassener KI-Strategieberater
Adresse
Heidestraße 2, 58239 Schwerte, Deutschland
Beratungsgebiete
Ruhrgebiet, Märkischer Kreis, Wuppertal und Bergisches Land, Münsterland
Sprechzeiten
Montag bis Freitag, 9 bis 18 Uhr

Häufige Fragen zur BAFA-Beraterauswahl

Die BAFA-Förderquote beträgt in NRW und den anderen alten Bundesländern 50 Prozent der förderfähigen Beratungskosten, gedeckelt auf 3.500 € netto Bemessungsgrundlage. Bei einem typischen Beratungshonorar von 3.500 € netto reduziert sich Ihr Eigenanteil damit auf 1.750 € netto, hinzu kommt nur die Mehrwertsteuer auf das volle Beratungshonorar, die bei vorsteuerabzugsberechtigten Unternehmen durchlaufend ist und keine echte Mehrbelastung darstellt.

Förderberechtigt sind alle kleinen und mittleren Unternehmen mit Sitz in Deutschland, die seit mindestens einem Jahr aktiv am Markt sind und die EU-KMU-Schwellen einhalten. Konkret bedeutet das weniger als 250 Mitarbeiter und höchstens 50 Millionen Euro Jahresumsatz oder 43 Millionen Euro Bilanzsumme. Konzerntöchter, deren Muttergesellschaft die KMU-Schwellen sprengt, gelten als verbundene Unternehmen und sind daher nicht förderfähig.

Ein öffentliches BAFA-Beraterverzeichnis gibt es nicht, deshalb müssen Sie den Berater direkt nach seiner Zulassung fragen und sich die Registrierungsbestätigung zeigen lassen. Die Zulassung läuft über anerkannte Leitstellen wie die DIHK Service GmbH, das RKW Kompetenzzentrum oder die HWK, und sie ist an Voraussetzungen wie Hauptgeschäftstätigkeit Beratung, Qualitätssicherungssystem und Selbstständigkeit gebunden.

Ein Generalist mit BAFA-Zulassung produziert ein förderfähiges, aber häufig wenig umsetzbares Strategiepapier, weil ihm die KI-Tool-Tiefe, das Prozessmapping und die Compliance-Bewertung fehlen. Ein qualifizierter BAFA-Berater für KI-Strategie liefert dagegen eine konkrete Roadmap mit drei bis fünf priorisierten Maßnahmen, jeweils mit Aufwandsschätzung in Personentagen und Risikoeinschätzung, sodass der Endbericht gleichzeitig als BAFA-Verwendungsnachweis und als interne Planungsgrundlage taugt.

Zusätzlich zur BAFA-Förderung bietet die NRW.BANK Förderkredite und Zuschüsse für Digitalisierung an, darunter NRW.BANK.Digital und das MID-Programm Mittelstand Innovativ und Digital mit bis zu 15.000 € Zuschuss für die technische Umsetzung. Eine Doppelförderung für dieselbe Beratungsleistung ist ausgeschlossen, sequenziell sind BAFA für die Strategieberatung und MID für die Umsetzung aber sauber kombinierbar, sodass die Gesamtförderung auf bis zu 16.750 € steigt.

Der Antrag muss zwingend vor jedem Beratungsvertrag und vor jedem Beratungsbeginn im BAFA-Online-Portal eingereicht werden, weil bereits die Vertragsunterschrift als Maßnahmenbeginn gilt. Nach der Antragstellung versendet die zuständige Leitstelle innerhalb von 3 bis 14 Werktagen ein Informationsschreiben, erst danach darf die Beratung formal beginnen. Nach Beratungsabschluss reichen Sie den Verwendungsnachweis mit Beratungsbericht und Rechnung ein, die Auszahlung erfolgt typischerweise 3 Monate später.

Die 3.500 € decken in der Regel 2 bis 5 Beratungstage über einen Zeitraum von 4 bis 12 Wochen ab, abhängig vom Tagessatz des Beraters. Bei einem branchenüblichen Tagessatz von 1.500 bis 1.750 € sind das real 2 volle Beratungstage plus die schriftliche Berichtsausarbeitung. Wenn Ihnen ein Berater 5 Tage zu 3.500 € verspricht, lohnt sich die Rückfrage, weil dann die einzelnen Tage entweder verkürzt oder die Berichtsqualität reduziert wird.

Pro Unternehmen sind zwei BAFA-Beratungen pro Kalenderjahr möglich, jeweils mit eigenständigem Antrag und thematisch sauber trennbarem Beratungsschwerpunkt. Eine sinnvolle Aufteilung ist etwa eine KI-Strategieberatung im ersten Halbjahr und eine separate EU-AI-Act-Compliance-Beratung im zweiten Halbjahr. Über die gesamte Richtlinienperiode 2023 bis 2026 sind maximal 5 geförderte Beratungen pro Unternehmen vorgesehen.

Eine Strategieberatung lebt davon, dass der Berater Prozesse direkt am Arbeitsplatz beobachtet und mit Ihren Mitarbeitern in Werkstätten, Büros oder Produktionshallen sprechen kann, weil sich Engpässe und Medienbrüche so deutlich schneller zeigen als in einer abstrakten Workshop-Umgebung. Wir kommen deshalb für die Hauptbesuche nach Hagen, Lüdenscheid, Bochum, Dortmund, Münster, Wuppertal oder in den jeweiligen Standort und nutzen Video-Sessions nur für kurze Zwischenabstimmungen und Folgegespräche.

Das Erstgespräch ist kostenfrei und unverbindlich, weil es ohnehin Voraussetzung für eine seriöse Förderfähigkeits-Einschätzung ist. Für das Gespräch benötigen wir grobe Eckdaten zu Mitarbeiterzahl, Jahresumsatz und Branche, damit wir die KMU-Schwellen prüfen können. Für den späteren BAFA-Antrag werden Handelsregisterauszug, der letzte Jahresabschluss und eine De-minimis-Erklärung benötigt, die Antragsabwicklung übernehmen wir.

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